Queer Lecture | Homophobie ohne Homophobe

Vortrag und Diskussion mit​ Adrian Daub | Montag, 15.10.2018 | 19.00 Uhr

Gender und Sexualität im internationalen Populismus

Innerhalb der Bewegungen der in Europa und den USA derzeit auftrumpfenden populistischen Internationalen sind Schwule und Lesben erstaunlich gut vertreten. Und offiziell haben viele der rechtsradikalen Parteien (insbesondere der Front National) kein Problem mit Homosexualität und Homosexuellen.

Aber gleichzeitig bedienen diese Parteien, gerade mit ihren Angriffen auf die angeblich grassierende „Gender-Ideologie“, hinlänglich bekannte homophobe Klischees. Dieser Vortrag geht den Ursprüngen und der langen Geschichte dieses scheinbaren Widerspruchs nach.


Adrian Daub ist Professor für Germanistik und Vergleichende Literaturwissenschaften an der Stanford University, wo er das Programm für Genderstudien leitet. Er ist Autor mehrerer wissenschaftlicher Bücher (u.a. mit Charles Kronengold „The James Bond Songs: Pop Anthems of Late Capitalism”) und schreibt Artikel für deutschsprachige Medien und für „The New Republic“, „n+1“ und andere.


Eine Veranstaltung der Initiative Queer Nations in Zusammenarbeit mit der taz. die tageszeitung.

15.10., 19.00 Uhr, taz Konferenzraum 1. Stock, Rudi-Dutschke-Straße 23, 10969 Berlin, U-Bahnhof Kochstraße.

Eintritt frei. Spenden willkommen.

Foto: Flickr/CC BY 2.0/Marco Verch