Den Vorwurf der Transfeindlichkeit, der nach der Veröffentlichung der Ankündigung zur Queer Lecture „Transgender: Geschlechtergerechtigkeit passé?“ von verschiedenen Seiten erhoben wurde, nehmen wir sehr ernst.

Es tut uns sehr leid, dass dieser Text so missverständlich formuliert war. Nichts liegt uns ferner als uns verächtlich und diskriminierend über bestimmte Gruppen von Menschen zu äußern. Transpersonen waren und sind bei IQN und im Kontext des Queeren Kulturhauses als Mitstreiter*innen und Gesprächspartner*innen immer willkommen.

Wir werden weiter aktiv darauf hinarbeiten, diese Offenheit zu praktizieren und öffentlich deutlich zu machen. Uns ist daran gelegen, auch kontroverse Debatten zu ermöglichen, selbstverständlich immer in einem von gegenseitiger Anerkennung geprägten Rahmen und verbunden mit einer klaren Haltung gegen Ausgrenzung und Diskriminierung.

In diesem Sinn finden wir es nach wie vor wichtig, Fragen zu diskutieren, die sich aus bestimmten feministischen Perspektiven auf das Thema Transgender ergeben. Darüber, wie und in welcher Form wir das tun werden, werden wir zeitnah genauer informieren.

Zunächst aber wollten wir uns für die berechtigte Kritik bedanken und unser großes Bedauern darüber zum Ausdruck bringen, dass unsere Lecture-Ankündigung von vielen als transfeindlich und diffamierend empfunden wurde.

Die Vorständ:innen der Initiative Queer Nations e.V.

Berlin, 27.02.20